Dienstag, 31. Oktober 2017

Wie gehst Du mit limitierenden Glaubenssätzen um?







Glaubenssätze - Wie kann ich sie nutzen?

Jeder kennt das. Da kommt etwas in den Alltag reingeschneit und dann --- entdecken wir unsere Glaubenssätze. Meist werden wir dadurch aufmerksam, dass ein Freund oder eine Freundin über das Thema gänzlich anders denkt.

Und dann stehen wir da und sind völlig sprachlos, wie jemand dazu eine gänzlich andere Wahrnehmung oder Meinung haben kann. Wie kommt es dazu? 
Jeder Mensch hat seine eigene Welt, in der er/sie lebt. Jeder sieht die Welt aus der eigenen Perspektive. Diese Perspektive bildet sich aus den vergangenen Erlebnissen, die unser Weltbild formen.
Und genau das ist der Punkt: 
Wir sehen die Welt heute oft mit den Augen der Vergangenheit. Wir nehmen die Welt mit den Ohren wahr, die die Sätze unserer Eltern gehört haben. Wir verbinden den heutigen Geruch mit den Erlebnissen unserer Vergangenheit. So funktioniert der Mensch.

Und mache Teile in uns haben noch nicht mitbekommen, dass inzwischen 2017 ist. Oder welches Jahr auch immer ... 

Unsere Umgebung 


Unsere Glaubenssätze wurden geprägt von dem, was wir in den (manchmal vielen) vergangenen Jahren als WIRK-lichkeit erfahren haben. Das wirkt bis heute in uns.
Unser Verstand sagt uns, dass das vielleicht Blödsinn ist, was wir da gerade denken. Doch das hilft oft nicht. Denn unser Körpersystem fühlt es anders. Und das hat den Vorrang. 
Und dennoch sind wir unseren Glaubenssätzen nicht hilflos ausgeliefert. 

Schau Dir in diesem Video an, was Du tun kannst, um Deine Glaubenssätze zu ändern:





Worum geht es bei der Veränderung? 


Deine 5 relevanten Schritte:


  • Gewahrsein
  • Erkenntnis
  • Liebevolle Aufmerksamkeit
  • Veränderung
  • Dranbleiben

Zuerst darfst Du Dir gewahr werden, was jetzt im Moment gerade bei Dir los ist. Das ist ein bereits großer Schritt. Denn heutzutage sind wir mit vielem beschäftigt, nur nicht mit uns selber.
Beobachte Dich und lerne Dich kennen. Dann wirst Du die eine und die andere Erkenntnis dazu gewinnen. Sieh es an mit der inneren Haltung von:

"Das ist ja interessant. Aha, wie spannend. Ach, so reagiere ich also." 
Nicke dabei ruhig anerkennend mit dem Kopf. Dann merkt Dein System, dass alles in Ordnung ist. 

Das ist die liebevolle Aufmerksamkeit. Annehmen dessen, was ist.
Erst jetzt kannst Du beginnen, etwas verändern zu wollen. 

Veränderung


Nun beginnt der spannende Prozess der Veränderung. Hier ist es wichtig, nichts zu wollen. Jetzt magst Du sagen "nichts zu wollen ist doch Unsinn! Ich will es aber doch verändern!"
Ja, und wenn Du mit dem Kopf durch die Wand willst, dann erzeugst Du Widerstand. Dann gehe noch mal zurück zum liebevollen Annehmen. Es verändert sich immer nur die GEGENWART. Wenn wir mit der Gegenwart kämpfen, so hat Byron Katie mal gesagt, verlieren wir immer. 

Eine weise Aussage.

Erfolgreich sein


Du hast dann Erfolg, wenn Du einfach immer an den Themen dranbleibst. Erfolg entsteht durch dranbleiben und immer weiter zu beobachten.
Sei milde mit Dir, damit Du Deinem System vermittelst, dass alles in Ordnung ist. Je besser Du das schaffst, umso leichter geht es Dir von der Hand. Und Du wirst zusehen können, wie die Veränderung einfach Einzug hält in Deinem Leben.  
Behalte den Fokus auf Dein Ziel gerichtet. Wo möchtest Du hin? Wie willst Du Dich fühlen? Woran bemerkst Du, dass Du Dein Ziel erreicht hast? Geh mit allen Sinnen in die Vorstellung. 
Für Deinen Körper ist es egal, ob Du Dir etwas "nur" vorstellst oder es tatsächlich erlebst. Er verarbeitet das adäquat. Und integriert es für Dich.

Glaubenssatz-Aufstellungen


Eine besonders spannende Arbeit ist die Aufstellungsarbeit mit Glaubenssätzen.
Sowohl die Verstandesseite wie auch die Gefühlsseite werden dabei berücksichtigt.
So kann ein ganzheitliches Ergebnis sich zeigen. Die gute Begleitung des Prozesses ist nur mit achtsamer Haltung möglich.
Es ist auch hier die liebevolle Aufmerksamkeit. Der Prozess ähnelt dem obigen in der eigenen Glaubenssatzarbeit.  

Jeder Wandel zeigt sich in dem strahlenden Gesicht meiner Klienten. Plötzlich wird Energie frei, die vorher gebunden war. Es eröffnet sich eine Perspektive, die vorher nicht wahrgenommen werden konnte.

Bereits seit 2005 bin ich in der Aufstellungsarbeit unterwegs und sehe mich daran nicht satt. Es ist immer wieder ein neues Erleben, das für mich spannender nicht sein kann. 

Meine Erfahrung inzwischen auch in der Ausbildung in Aufstellungen weitergeben zu dürfen, ist mir wichtig und wertvoll. 

Es werden sowohl Theorie wie auch Praxis miteinander verwoben und auch die eigene Persönlichkeit und Individualität. Denn diese sind es, die jeden Aufstellungsleiter so besonders machen.

Und das ist oft auch ein wichtiger Lernprozess, wenn die Teilnehmer lernen, sich selber so anzunehmen, wie sie sind. Und das wiederum ihren eigenen Klienten weitergeben.

Jeder bringt seine eigenen Erfahrungen mit, die sich mit den Elementen ergänzen lassen, die genau zu ihm oder ihr passen.




Montag, 18. September 2017

Was genau sind "Systemische Aufstellungen"?


Systemische Aufstellungen - Was ist das genau?

„Das Leben darf leicht sein.“ 
Das ist das Motto von Karen Seelmann-Eggebert, Coaching & Consulting.

Warum machen wir es uns dann manchmal so schwer? Um diese Frage zu klären, hilft es uns zunächst einmal selbst zu verstehen. 
Was sind unsere Triggerpunkte? 
Welche unterbewussten Programme laufen automatisch in unserem System ab, ohne dass wir es merken? 
Wer oder was genau, hat uns da eigentlich getriggert? 
Wir meinen so oft, dass wir für alle unsere Probleme direkt eine ausgereifte Lösung parat haben müssen. Das fällt allerdings schwer, wenn wir uns in einem Zustand der emotionalen Überforderung befinden. 
Und genau darum geht es: 
An unserem inneren Zustand zu arbeiten. Mechanismen finden, die uns aus den Zuständen der Überforderungen rausholen, um Klarheit zu gewinnen. Das schaffen wir, indem wir erstmal nur hinschauen, zu uns selbst, auf unsere Geschichte. 
Und genau dabei helfen Familien- bzw. Systemische Aufstellungen. 

Unser Umfeld 

Der Anspruch nach Perfektion an die eigene Person kann ein großes Hindernis für die persönliche Entwicklung darstellen. Es ist nachvollziehbar, dass wir diesen Anspruch auch auf uns übertragen, wenn es doch so scheint, als sei die ganze Welt um uns herum primär von Zahlen, Daten und Fakten gesteuert. 
Unsere Ratio scheint zu unserem größten und wichtigsten Werkzeug geworden zu sein. Alles muss nachgehalten, analysiert und verstanden werden, um es schlussendlich besser zu machen. 
Parallel dazu, halten immer mehr fernöstliche oder indigene Traditionen bei uns Einzug, die uns einen anderen Lebensstil vermitteln wollen. Yoga und Meditation, aber auch schamanische Rituale gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit. 
Worum geht es hierbei? 
Achtsamkeit. 
Den Fokus auf die eigene Intuition legen. 
Sich selbst wahrnehmen. 
Den Atem spüren. 
Dies scheinen banale Dinge zu sein, weil wir ihnen heutzutage keine oder wenig Wertschätzung entgegenbringen. 
Letztlich sind es fundamentale Aspekte unseres Lebens, die das Leben überhaupt erst ermöglichen. Der Atem ist unser Motor. Unsere Intuition ist unser Navigationssystem. Unsere Wahrnehmung – physisch sowie emotional – ist das präziseste und direkteste Feedbacksystem, auf das wir zurückgreifen können. 
Unser Verstand hat mit alledem erstmal nichts zu tun. Vielmehr geht es hierbei im Kern um unsere Emotionen und den Umgang, den wir damit pflegen. 

Werkzeuge

„Ratio“ versus „Emotio“, Kopf versus Bauch, Verstand versus Gefühl. Beide Seiten sind wichtig, denn beides sind Werkzeuge, die uns geschenkt wurden. Es gilt, sie besser für uns zu nutzen. Keines ist besser oder schlechter als das andere, sie dienen nur unterschiedlichen Zwecken. 
Schwierig wird es dann, wenn unser Verstand die Kontrolle für uns übernimmt. Wenn unsere Emotionen für unseren Verstand nicht verifizierbar sind und deshalb zur Seite geschoben werden, weil sie uns von unserer Effektivität im alltäglichen Tun abhalten. Somit entsteht ein Ungleichgewicht in unserem System. 
So schrieb Osho in seinem Buch: „Der Verstand fürchtet sich ständig. Im Grunde fürchtet er sich nur vor einem: Dem Herzen. Denn der Verstand ist im Körper eigentlich nur als Hilfsdiener eingesetzt, doch hat er es geschafft, zum Geschäftsführer zu werden“ (Osho 2010, Beyond Enlightment).

„Geschäftsführer“ sein mittels Aufstellungen

Wir können die Steuerung übernehmen und den Verstand für uns arbeiten lassen, anstatt uns blind von ihm anführen zu lassen. Es gibt hilfreiche Methoden, die uns dabei helfen können, uns und unser System besser zu verstehen. 
Aufstellungen helfen uns die eigene Situation aus einer externen Beobachterrolle heraus zu betrachten. Das schafft Distanz und ermöglicht den neuen, frischen Blick auf die Situation, die uns für gewöhnlich emotional überrollt, weil wir mitten drin steckt und den Überblick verlieren. 
Aufstellungen bringen uns ins Fühlen. Sie helfen uns wieder mehr wahrzunehmen, was unser Körper uns sagen möchte. Als Klient mit einem Auftrag lernen wir unsere Situation von außen kennen. Als Stellvertreter lernen wir uns in unterschiedliche Rolle hineinzufühlen. Erfahrungsgemäß beinhaltet jede Stellvertreterrolle auch Aspekte von uns selbst. Aufstellungen helfen dabei, mehr auf unsere Intuition zu hören, unser Bauchgefühl wiederzuerkennen. Wenn wir diese Zugänge zu uns selbst und unserem Gefühl wiedergefunden haben, fallen beispielsweise anstehende Entscheidungen gar nicht mehr so schwer.
Mit der Entscheidung eine Aufstellung durchzuführen, nehmen wir quasi dem Verstand den „Geschäftsführerhut“ ab. Wir geben ihn weiter und setzen ihn unserer Wahrnehmung bzw. unseren Emotionen auf. Nun tragen sie den Hut und geben den Ton an. 
Diverse Erfahrungen zeigen, dass im Nachgang einer Aufstellung, in der zunächst das Wahrnehmen und Fühlen im Mittelpunkt steht, der Verstand folgt und die einzelnen Aspekte für sich stimmig zusammenfügt. Der Unterschied besteht darin, dass wir zuvor die Priorität auf unsere Wahrnehmung gesetzt haben. 
Ähnlich hat es Steve Jobs (2005, Stanford Commencement speech) formuliert: „You can’t connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something: your gut, destiny, life, karma, whatever. Because believing that the dots will connect down the road will give you the confidence to follow your heart, even when it leads you off the well worn path.“

Am Puls der Zeit mit Aufstellungen

Aufstellungen beanspruchen die emotionale sowie die rationale Seite gleichermaßen, um ein ganzheitliches Ergebnis bzw. Erlebnis zu erzielen. Gerade das Begleiten dieses Prozesses und die Herausforderung, die Verbindung zum Klienten zu halten, macht unter anderem die Faszination für die Aufstellungsarbeit aus. Auch nach langjähriger Aufstellungserfahrung lernt man nicht aus. Karen Seelmann-Eggebert hat nach vielen Jahren der praktischen Aufstellungsarbeit beschlossen, eine zusätzliche Ausbildung bei InKonstellation zu absolvieren. 

InKonstellation überzeugt mit einer professionellen Herangehensweise und dem Facettenreichtum aller relevanten Aufstellungsformen, die innerhalb der zweijährigen Ausbildung durchlaufen werden. 

Seit der Jahrtausendwende beschäftigt sich Timo Schlage mit den Aufstellungsformaten und gibt mit seinem breiten Repertoire InKonstellation sein Gesicht. Er hat bei Aufstellungsgrößen wie Matthias Varga von Kibéd und Gunthard Weber gelernt und sucht ständig nach neuem Input. 


Seine Ausbildungsvielfalt ist das Aushängeschild, was die Ausbildung so besonders macht. Durch einen ausgeglichenen Mix zwischen Theorie und Praxis bekommt man ein Gefühl dafür, welche Methoden einem besonders liegen. So profitieren auch erfahrene Aufsteller wie Karen Seelmann-Eggebert und können ihr persönliches Repertoire mit den Elementen erweitern, die genau zu ihnen passen.

Dienstag, 22. August 2017

*Ganzheitliche Gesundheitstage 2017*



Es ist wieder soweit, und die Ganzheitlichen Gesundheitstage in Kronenburg stehen wieder an. Wie immer freue ich mich, mit dem Thema

Lebe Deine Kraft durch das Morphische Feld


mit meinem Vortrag und Stand dabei zu sein. Ich hoffe natürlich wieder auf zahlreiche Besucher und Gäste, um meine Begeisterung für das Morphische Feld weiterzureichen.

Der Vortrag findet statt am 

Samstag, den 26. August in 

Raum 3

Uhrzeit ist 17 Uhr

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. 


Natürlich gibt es auch an meinem Stand Live-Erlebnisse zum Morphischen Feld. Mir ist es ein Anliegen, den Interessenten mitzugeben, wie hilfreich es sein kann, sein Wissen durch den Zugang zum Morphischen Feld zu erweitern und ergänzen.


Die nächste Ausbildung zum "Morphischen Feldarbeiter", wie ich sie liebevoll nenne, ist am

19. & 20. August und

09. & 10. September.

Die darauf folgende Ausbildung ist dann wieder im Januar 2018. 


Fragen und Anmeldung gerne unter info@karen-live.de oder 02441-994242. 

Bis zum baldigen (Wieder-) Sehen!

Karen Seelmann-Eggebert


Dienstag, 13. Juni 2017

*Wie findet man einen guten Coach?*

Das Buch „Talent to go – 52 Tipps" von Daniel Coyle beinhaltet gute Tipps, wie Menschen den für sie geeigneten Coach, Trainer oder auch Mentor finden. Tipps, wie sie ihr Leben mehr in eine bestimmte Richtung bewegen können. Er nennt einige Regeln, die helfen, eine gute Wahl zu treffen. Ich durfte über den Umweg des hoch geschätzten Coach-Kollegen Roland Kopp-Wichmann darauf stossen.

1. Meiden Sie jemanden, der Sie an einen höflichen Kellner erinnert.

„Diese Art von Lehrern/ Trainern/Mentoren ... sind vor allem bemüht, dass Sie sich wohlfühlen und zufrieden sind und alles reibungslos und mit möglichst geringer Anstrengung läuft. ...
Ein solcher Mensch ist gut als Kellner in einem Restaurant, aber grauenhaft als Lehrer, Trainer oder Mentor.“
So sehe ich das: Wir alle kennen Kellner, die nur stilistisch höflich sind. Wir spüren genau, wenn dabei alles eher sonst wo vorbeigeht, und fühlen uns als Kunden nicht besonders wohl, geschweige denn wertgeschätzt. 
Wenn es nur darum geht, dass nichts aus dem Rahmen fällt, alles Routine ist und bleibt, dann passiert in uns drin nicht viel. Diesen Besuch im Restaurant vergessen wir schnell. Keine Nachwirkung. Keine Resonanz. Wohingegen wir innerlich bewegt sind, wenn uns ein Kellner z.B. einen Extrawunsch erfüllt, besonders aufmerksam ist oder einfach mal anders ist als der Standard. :-)
Veränderung geschieht nicht im Rahmen des Alltags, sondern ausserhalb dessen, was wir bereits kennen. Es gibt den schönen Ausdruck "fordern und fördern". Es ist ähnlich wie mit den Muskeln. Wenn die immer nur dasselbe machen, wachsen sie nicht. Wenn sie öfters an ihre Grenzen kommen, dann entwickeln sich die Muskeln. Und wir auch. 
Es geht weniger darum, immer nur Harmonie herrschen zu lassen. Es darf auch mal etwas unbequem werden. Als Coach bin ich schon mal "lästig". Ich stelle auch unbequeme Fragen. Denn nur diese sorgen dafür, dass die Kunden sich ent-wickeln. Es ist gut, als Coach den Fahrplan zu kennen und auch die Hindernisse auf dem Weg. Doch drüber steigen müssen die Kunden schon selber.
2. Suchen Sie einen Coach, der das Herz klopfen lässt. 


Dan Coyle sagt dazu: „Im Gegensatz zu Begegnungen mit höflichen Kellnern gehen Begegnungen mit großartigen Lehrern/ Trainern/Mentoren tendenziell mit ungewohnten Gefühlen einher: mit Respekt, Bewunderung und häufig einem Anflug von Furcht. Das ist ein gutes Zeichen. 
So sehe ich das: Nicht selten höre ich von Klienten, dass sie durchaus etwas Bammel vor dem Coaching hatten oder Bauchkribbeln, eine gewisse Nervosität spürten - neben der Vorfreude. Und das sehe ich als gute Mischung. 
Denn wenn ein Coaching nur ein "Joah, dann gehe ich da halt mal hin" ist, dann kann das Ergebnis auch eher nur ein "bin ich halt gewesen" sein. Anerkennung und Respekt sind okay, und ich achte darauf, dass unser Gespräch auf Augenhöhe verläuft. Und wie eine Freundin bei der Weiterempfehlung sagt: "Da gehst Du immer mit einem konkreten Ergebnis raus."
3. Suchen Sie jemanden, der interessiert an Ihnen ist. 
Suchen Sie nach jemandem, der Sie aufmerksam beobachtet: Er oder sie ist daran interessiert, Sie zu verstehen — was Sie wollen, woher Sie kommen, was Sie antreibt. Handlungsorientiert ist: Er oder sie will nicht lange plaudern, sondern sofort zu praktischen Aktivitäten übergehen, um sich ein Bild von Ihnen zu machen und umgekehrt, manchmal entnervend ehrlich ist: Er oder sie wird Ihnen über Ihre Leistungen in deutlichen Worten die Wahrheit sagen. 
Das tut zunächst weh. Aber Sie werden bald merken, dass es nichts Persönliches ist — es ist genau die Information, die Sie brauchen, um sich zu verbessern.“
So sehe ich das: Nur mit aufmerksamer Beobachtung beginne ich zu erkennen, wie der Kunde tickt. Dabei geht es mir nicht darum, Fehler zu finden, sondern mich in den Menschen hineinzufühlen. Immer besser wahr zu nehmen, wie es zu den Gefühlen und Gedanken desjenigen kommt. Das kann ich dann mit der Aufnahme über meine Spiegelneuronen erfahren. Sein Körper spricht auf allen Ebenen, verbal, non verbal und besonders mit Microexpressions, den minimalen und kaum sichtbaren Muskelbewegungen in Gesicht und Körper. 
Gefühlsveränderungen sind (zum Teil minimal) erkennbar durch:
  • Ein Vorbeugen oder zurücklehnen, zur Seite drehen oder Gestik.
  • Der Stimmklang, der deutlich zeigt, wie die Gefühlslage ist.
  • Augenausdruck oder sanfte Mundbewegungen.
  • Kurzes Kratzen am Körper oder Wegwischen von Etwas.
  • Das eigene Gefühl als Coach, das empathisch widerspiegelt, wie es dem Anderen gehen könnte. Beim Erfragen bekomme ich häufig eine Bestätigung.

4. Suchen Sie sich jemanden der kurze, klare Anweisungen gibt. 

Dan Coyle: „Die meisten großartigen Lehrer/ Trainer/Mentoren schwingen keine langatmigen Reden. ... Vielmehr geben sie kurze, unmissverständliche Anweisungen und führen Sie an ein Ziel.  ... Unterrichten ist kein Wettbewerb in Redegewandtheit; wichtig ist vielmehr, eine Verbindung zum Schüler herzustellen und nützliche Informationen zu geben.“
So sehe ich das: Das Wichtigste passiert im Klienten selber. Wenn dieser etwas nicht (bewusst) mitbekommt, weise ich ihn mit wenigen Worten darauf hin oder stelle meine Fragen gezielt in diese Richtung. 
Wenn es dem Klienten hilft, dann ergänze ich die Interventionen um kurze Erklärungen oder Studien, die ihm beim Verstehen helfen. 

5. Suchen Sie sich jemanden, der gern Grundlagen lehrt. 

Dan Coyle: „Großartige Lehrer verbringen oft ganze Unterrichtseinheiten mit scheinbar nebensächlichen Grundlagen: Mit der Art, wie Sie einen Golfschläger halten oder eine einzelne Gitarrensaite zupfen. Das mag seltsam erscheinen, beweist aber, dass sie eine wesentliche Tatsache begriffen haben: Diese Grundlagen bilden den Kern Ihrer Fähigkeiten . Je weiter Sie auf Ihrem Weg voranschreiten, umso wichtiger werden sie.“
So sehe ich das: Ohne Grundlagen hilft die Expertise auch nichts. Es gibt Menschen, die können schnell (und schlampig) einen Berg auf Skiern herunter rasen. Wenn man sie als Anfänger bittet, etwas Grundlegendes zu zeigen, können sie es oft nicht.
Für mich ist das nicht Sinn der Sache. Die stabile Basis ist wichtig für Menschen und nur mit gutem Fundament kann der Mensch auch Veränderungen einleiten. Wenn man sicher im Sattel sitzt, dann erst können störende Gewohnheiten aufgebrochen und verändert werden. 
Jede Veränderung führt zu mehr oder minder starker emotionaler Beteiligung, da sie erstmal neurologisch zu Verunsicherung führt. Deshalb erkläre ich gerne zusammen mit neurologischen Vorgängen, was im Körper gerade stattfindet. Das macht milde mit sich selber. Und dieses Wissen wird an Schulen nicht gelehrt. Auch die Seele zu verstehen ist ein wichtiger Teil. 

6. Entscheiden Sie sich bei gleichen Voraussetzungen für den Älteren.

Dan Coyle: „Mit dem Lehren ist es wie mit allen anderen Talenten: Es braucht Zeit, um zu wachsen. Deshalb werden so viele Talentschmieden von über Sechzig- und Siebzigjährigen geleitet. Großartige Lehrer sind zunächst und vor allem Lernende, die mit jedem Jahr ihr Können verbessern. Das soll keineswegs heißen, dass es keine guten Lehrer unter dreißig Jahren gäbe — die gibt es durchaus. 
So sehe ich das: Während viele Frauen ein Problem mit dem Alter haben, freue ich mich, mit zunehmendem Alter immer gelassener und ruhiger zu werden. Die Jahre haben durchaus ihren Vorteil und die Lebenserfahrung nimmt immer mehr zu. Im Coaching ist Erfahrung hilfreich und meine Klienten wissen, dass ich früher durch ähnliche Themen gegangen bin, wie sie.  Coaching wird wie Wein mit den Jahren immer besser. Man lernt immer besser, Überflüssiges wegzulassen.
Bei Interesse an einem Coaching mit mir geht es hier weiter ... 







Mittwoch, 15. Februar 2017

* In 10 Schritten ins leichte Leben! *ONLINE-COACHINGPROGRAMM *

In 10 Schritten zum leichten Leben !


Du wünschst Dir mehr Leichtigkeit in Deinem Leben??? 

Es soll anders werden???

So KANN es einfach nicht mehr weitergehen???

Das sind die VORAUSSETZUNGEN, um dieses Programm zu machen: 


  • Du bist BEREIT, Dich mit Dir selber zu beschäftigen.
  • Du SUCHST nach Lösungen.
  • Du bist BEREIT FÜR DEINE VERÄNDERUNG.

1x JA bringt Dich weiter im Leben.

3x JA bringen Dich in Deine wahre Veränderung! 

HOL DIR mehr LEICHTIGKEIT in Dein Leben und in Deinen Alltag - privat und beruflich.

Mit den 10 Schritten zum leichten Leben befreist Du Dich in JEDER SITUATION selber aus der Schwere. 

Konsequent angewendet sind diese Schritte der Schlüssel zum LOSLASSEN von innerem /äußeren Ballast, der Dich hemmt.

Das Online-COACHINGprogramm beginnt immer am 

1. Tag des (kommenden) Monats und endet nach 4 Monaten.

Die Veränderung läuft über 

12 Wochen in 4 Modulen + 4 Wochen Transformationszeit

Die Inhalte erhältst Du in Wochenlektionen. Du bekommst am Wochenanfang IMPULSE, Lektionen und Aufgaben, die Du über die kommenden 7 Tage in Dein Leben integrierst. 

Damit Du Dich LANGSAM an die Veränderungen gewöhnst, beginnt das Programm SANFT. Die Inhalte bauen aufeinander auf und enthalten Vertiefungen und Feedback. 

Meine 20-jährige Trainingserfahrung bestätigt mir immer wieder die Wichtigkeit der EIGENEN ZEIT und dem EIGENEM TEMPO. Die Integration von Gelerntem ist nur dann möglich, wenn jeder die Vernetzung in SEINEN ALLTAG schafft.

Neben den SELBSTLERN-Lektionen zeigen dir AUDIOS bzw. VIDEOS verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten. Meine EXPERTISE als Coach erhältst Du über Online-Coaching via Skype bzw. als Telefonkonferenz. 

Hier werden Deine individuellen Fragen geklärt und Dein ERFOLGSKURS gesichert. 
Mit der Bildung von "Voran-Teams" sorgst Du für die Entwicklungssprünge, die Du bisher eher bei anderen mitgekriegt hast :o) 

Wie komme ich nun dazu, dies mit vollster ÜBERZEUGUNG zu behaupten?

Seit über 10 Jahren arbeite ich sowohl als Präsenzcoach wie auch als virtueller Coach.

In dieser Berufung wachse ich Tag für Tag in mein immer leichter werdendes Leben und geniesse es, meine ERFAHRUNGEN mit Menschen zu teilen, die sich dies auch wünschen. 

Jedes eigene "Gegen die Wand rennen" hat mich in dieser Zeit stärker an das Thema LEICHTIGKEIT herangeführt. 

Vor drei Jahren war es an der Zeit, mein Wissen so zu strukturieren, dass es in Programmform mehreren Menschen zugänglich ist. 

Wenn ich Dir also meinen Weg der Rückschläge und mein "Gegen die Wand rennen" erspare, so tue ich das natürlich  M I T  F R E U D E! 

Du bekommst dieses 1 2 - W o c h e n - Intensiv-Programm für einmalige

413 Euro (inkl. MwSt.) 



EXTRA-BONUS: + 4 Wochen gratis dazu!


INHALT:

START, Modul 1, Modul 2, Modul 3, Modul 4, ZIEL.


1. Definiere dein Thema
2. Benenne deine Schwierigkeit(en)
3. Definiere dein Resultat
4. Akzeptiere deine Realität
5. Entscheide dich!
6. Setze deine Prioritäten
7. Finde deine Lösung(en)
8. Plane die Umsetzung
9. Umsetzung = Setze es um! TUN
10. Halte deine Vorschau und Rückschau


Wenn Du also JETZT Deine ENTSCHEIDUNG triffst, Dein Leben in Leichtigkeit zu leben, dann MELDE DICH AN:

info@karen-live.de, STICHWORT "Leichtes Leben in 10 Schritten!"


START: 01. DES MONATS 

MODUL 1            

MODUL 2            

MODUL 3            
                             
MODUL 4           

>>> ZIEL: 4 MONATE später   :o))


26 € pro Woche für Intensiv-Coaching solltest Du Dir als Investition wert sein!


Du hast noch Fragen?? Ruf mich EINFACH an: 02441 - 99 42 42.

Du willst JETZT Dein leichtes Leben??

Dann MELDE DICH JETZT AN: info@karen-live.de



Herzliche Grüße aus dem Haus Maktub, 

Deine Karen  :o))







Montag, 13. Februar 2017

*Ordnungen der Liebe* oder Was Aufstellungen bewirken*


Lieber Blogleser, liebe Blogleserin,


wenn Du schon länger meinem Blog folgst und / oder meiner Arbeit, dann weißt Du sicherlich, dass ich begeisterte Anhängerin von Systemaufstellungen bin. Und auch Fan von zahlreichen Varianten an Aufstellungsformen.

Und auch für mich ist es immer wieder wichtig, Feedback zu bekommen, damit ich meine Arbeit reflektieren, einschätzen, anpassen und auch gegebenenfalls korrigieren kann.

So nutze ich heute die Gelegenheit, um über meine Arbeit mit Claudia* (*der Name ist geändert und willkürlich gewählt) zu berichten. Claudia kam zu mir und wollte sich ihr Familiensystem näher betrachten. Sie kennt sich selber sehr gut mit den Familiendynamiken aus und ist sehr reflektiert. Hier kommt zum Tragen, was ich in meinen Worten so ausdrücke:

Auch und gerade ein guter Coach braucht selber einen Coach
Wir haben alle unsere blinden Flecken und sehen im Außen leichter als im Innen. 



Zurück zu Claudia:

Sie war offen, sich ihre eigenen Dynamiken und die ihrer Herkunfts- und Gegenwartsfamilie anzuschauen. Ich habe mit ihr so gearbeitet, wie ich mit jedem Klienten* (*männliche und weibliche Form sind jeweils gemeint) arbeite: 

Kopf ausschalten, Herz öffnen und spüren. Und da kommt es hin und wieder vor, dass ich scheinbar Informationen nicht beim ersten Mal aufnehme. Ich frage z.B.: "Wer sagtest Du, ist der Ältere?" oder "Wie war das mit Deinen Eltern, leben die beide noch?", auch wenn der Klient mir vorher bereits einiges dazu erzählt hat.

Und auch diese plötzliche Unklarheit bzw. fehlende Information oder ein Durcheinander in mir geben mir WESENtliche Hinweise zu der Dynamik. Das gehört dazu und die Energie spricht für sich. 

Das Wesen meiner Arbeit


Nun arbeite ich so lange daran, bis die Stellvertreter in den entsprechenden Rollen in Frieden sind. Wobei der Fokus immer auf dem Klienten liegt. Es geht nicht darum, die Schauplätze anderer Beteiligter zu klären, wenn deren Thema gar nichts mit dem Thema des Klienten zu tun hat. 

Bei ihrer Aufstellung kam viel ans Licht und ins Rollen. Einiges war ihr bereits theoretisch klar gewesen. Doch erst durch wichtige gesprochene (rituelle) Sätze konnte sie auch in der WIRKlichkeit Dinge verändern.

Sie hatte u.a. gemerkt, dass die Ehe nur noch auf dem Papier bestand und dass es not-wendig war, sie klar zu beenden. Und dass mit dieser Klarheit auch mehr Frieden in die Familie kommen konnte. So würde sie ihrem Leben eine wichtige Wendung geben und zufriedener sein.

Nach etwa 7 Wochen kam ihr Feedback in diesem Sinne:

"Auch wenn ich geschrieben hatte, dass ich gerne noch eine weitere Aufstellung bei dir machen möchte, ist es jetzt erstmal an der Zeit, alles zu sortieren. Die Aufstellungen haben so viel ins Rollen gebracht, dass ich beim Anwalt den Termin zur Scheidung habe und wie nebenbei mein Traummann ins Leben kam. Wenn dann alles geordnet ist, melde ich mich wieder bei Dir."

Nein, nicht immer enden meine Aufstellungen mit Scheidung! Doch sie enden auch nicht immer mit "Eierkuchen". Es gibt Situationen, da ist ein klares Ende zu ziehen wichtiger, als unklaren Schein zu wahren. 

Es geht um das höchste Wohl aller Beteiligten. Und mit diesen Schritten können die Beteiligten ihren Frieden mit dem, was ist, machen. Sie können sich neu ausrichten und ihre Kraft ins Leben geben.

Kennst Du das auch?


Wenn Du also eine solche Situation kennst, dass Du feststeckst und nur im Kopf weißt, Du müsstest was ändern, dann kann eine Aufstellung Dir den ent-scheidenden Impuls geben. Denn das Wort ent-scheidend bedeutet, etwas voneinander zu trennen, was eine (ge)wichtige Folge hat. Wenn wir uns FÜR etwas entscheiden, entscheiden wir uns gleichzeitig GEGEN etwas anderes. 

Mit der Folge, dass sich Klarheit zeigt. Und mit dieser Klarheit folgt die Entspannung und die Ordnung im Familiensystem.

Das für viele Menschen Erstaunliche ist, dass sowohl Themengeber wie auch Stellvertreter gleichermassen von Aufstellungen profitieren. Als Stellvertreter ist niemand zufällig dabei, sondern findet viele Hinweise für das eigene Leben und Antworten zu eigenen Themen und Fragen.

Eine Möglichkeit ... 


Hier sind die Termine für Familien- bzw. Systemaufstellungen zu finden. Natürlich ist es auch möglich, Einzeltermine für Familien- bzw. Systemaufstellungen zu bekommen. Sie sind erwiesenermaßen genauso wirksam wie in der Gruppe. 

Meine Begeisterung für diese Methode hat dazu geführt, dass ich gerne darin ausbilde. Diese Grundausbildung umfasst 4 Wochenenden, in denen die Teilnehmer mehr zu den Dynamiken in Familien lernen und wie mit wenigen Elementen wichtige Puzzlesteine gefunden und an den passenden Platz gelegt werden können. 
Sehr wichtig ist mir dabei das Vermitteln der großen Verantwortung, die jeder Aufsteller inne hat. So haben auch Ethik und Moral und vor allem Grenzen ihren Stellenwert in der Ausbildung.

Such Dir die für Dich passenden Impulse für Dein Leben!

Mein Motto:


Das Leben darf leicht sein!

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Zeit und freue mich, von Dir zu hören, zu lesen, Dich zu sehen oder zu hören!


Deine Karen Seelmann-Eggebert




Mittwoch, 1. Februar 2017

Ooops - schon ist der Januar vorbei ...

... und vielleicht wolltest du auch etwas verändern?!

... wolltest du "eigentlich"


  • mehr Ruhe haben, 
  • weniger Stress, 
  • mehr Erfolg und weniger Arbeit, 
  • mehr Freizeit und weniger Kilos???





              © Karen Seelmann-Eggebert


Unsere Vorsätze

Wer kennt das nicht? Wir nehmen uns zum Jahreswechsel einiges vor. Da kommen schon mal 5 - 10 Punkte auf die Liste, die wir zuversichtlich anders machen wollen.

Und wir sind dieses Mal WIRKlich entschlossen. Dieses Mal soll es ENDlich klappen. Und nun ist es schon wieder so, dass uns der Alltagstrott erwischt hat.

Mist!!! Schon wieder


  • zu viel Arbeit? 
  • Zu wenig Freizeit? 
  • Zu viel Essen und 
  • zu wenig Bewegung?


Mensch, warum kann es denn einfach nicht klappen? Was machen wir falsch? Warum immer ich?

Viele von uns fangen nun an und zermartern sich das Hirn (so viel zur Entspannung!) und kritisieren sich innerlich lautstark (so viel zum Thema Selbstliebe!!!).

Die Realität


Wir ärgern uns oft maßlos und zerschmettern uns selber innerlich an jeder Wand. Meist finden wir auch irgendjemand anderen, bei dem ALLES IMMER klappt. So scheint es uns jedenfalls. Nur bei uns ist das Universum ständig gegen uns. Und dann rutschen wir - oft ohne es zu merken - in die Opferrolle. Wir ziehen uns in unser Selbstmitleidszimmer zurück.

Das Wort "Selbstmitleidszimmer" nutzt Sabrina Fox - danke schön! Mi gefällt dieses Wort sehr! Es beschreibt in meinem Fall ganz genau, wo ich mich früher gerne aufgehalten habe. Natürlich ohne es zu merken, versteht sich!! 😇

Woran liegt es aber, dass die Menschen unterschiedlichen Erfolg, was nichts anderes bedeutet als unterschiedliche Ergebnisse erzielen?

Die meisten von uns wissen es, zumindest theoretisch:

Wir sind alle einzigartig. Wir sind unterschiedlich. Da kann es nicht ein und dasselbe Ergebnis für alle geben. Doch in der Praxis wehren wir uns oft dagegen. Wir schielen nach dem Nachbarn und wollen genau das haben, was der auch hat.

Nein, nein. Nicht das, was er an Mühe reingesteckt hat. Nein, das wollen wir nicht haben. Das brauchen wir auch nicht. Doch das Ergebnis, das wollen wir schon haben. Wir sind gut darin, auszublenden, dass der Nachbar vielleicht für sein Ergebnis viele Stunden an Arbeit, Mühe und Zeit investiert hat. So etwas können wir bestens ausblenden. 😇

Unser Einwand


Ja, aber ... Kennst du das? Wie schnell ist in dir ein "ja, aber ..." aufgetaucht. Und das ist okay!! Es ist in allen von uns. Wir alle haben dieses "ja, aber ...", mit dem wir uns rechtfertigen. Zumindest wollen wir uns rechtfertigen. Und was bedeutet das?

Wenn wir uns rechtfertigen, bedeutet das, dass wir das Ergebnis nicht so nehmen, wie es ist. Wir kämpfen - wie Byron Katie so schön sagt - mit der WIRKlichkeit. Und dabei können wir nur verlieren. Im Systemischen Aufstellungskontext nennt sich das "Annehmen dessen, was ist". Das besagt genau dasselbe. Frieden kehrt dann ein, wenn ich das, was ich sehe, annehme als das, was es ist. Nicht mehr und auch nicht weniger.


Wir sind alle auf gutem Weg in die Veränderung. Bevor wir jedoch etwas verändern können, müssen wir zuerst das annehmen, was gerade da ist. Was JETZT in der Gegenwart da ist und wirkt.

Das hört sich doch alles einfach an! Glaube mir, das ist es nicht. Es ist mehrfach. Wir dürfen wieder und wieder daran arbeiten, das anzunehmen, was jetzt da ist. Und wenn wir glauben, wir haben es gut geschafft, dann ...

... kommt bald die nächste Hürde. Und wir bekommen immer nur solche Hürden, die wir auch bewältigen können. Sonst wären unsere Hürden nicht bei uns. Sonst wären sie bei jemand anderem und nicht bei uns. 😊

Nichts läuft!


Was machen wir denn nun, wenn alles nicht so läuft, wie wir das wollen?

Ich kann dir sagen, was ich mache. Ich hole mir Unterstützung. Ich habe einmal im Quartal einen Termin mit meinem persönlichen Coach, um meine blinden Flecken zu beleuchten. Um hinzuschauen, wo ich meine Augen ganz geschickt dran vorbei lenke. Um mir gute Fragen stellen zu lassen.

Das überrascht dich? Supervision ist Voraussetzung für "saubere" Arbeit mit den Klienten.

Und jeder gute Coach hat auch einen guten Mentor. Jeder gute Coach arbeitet intensiv an den eigenen Themen und der eigenen Entwicklung.

Dranbleiben


Die Kunst bei allem, was wir lernen und wo wir uns verändern, ist einzig und alleine das Dranbleiben. Das bedeutet bei allem, was dir wichtig ist:


Üben, üben und nochmals üben.

Wie haben wir denn laufen gelernt? Wie haben wir Fahrrad fahren gelernt? Wie haben wir schreiben gelernt? Erinnerst du dich an die Seiten, die du in dein Heft schreiben oder malen durftest? Das waren Stunden, die wir früher damit verbracht haben, bis es so aussah, wie es sollte.

Wir sind nachmittags immer wieder aufs Fahrrad gestiegen und mit Freunden durch die Gegend gefahren. Und haben freihändiges fahren geübt. Erinnerst du dich???

Und heute glauben wir allen Ernstes, dass es mit einigen Malen üben getan ist, um richtig gut in etwas zu sein?!

Wie du es schaffst, richtig gut darin zu sein, was du können möchtest, darüber mehr in meinem Blogbeitrag über Erfolg.

Dein Plan


Wenn du einmal mit der Entwicklung begonnen hast, dann leckst du schnell Blut. Du merkst, wie sich positive Veränderungen in deinem Leben zeigen und du willst schnell mehr davon.
Da ist es gut, einen Sparringpartner an der Seite zu haben, der sich objektiv mit dir austauscht und beleuchtet, wie das von außen betrachtet einzuschätzten ist. Die sogenannte Metaperspektive, auch Vogelperspektive oder Helikoptersicht genannt.

In allen Seminaren, Coachings und auch Ausbildungen, die du machst, ist immer wieder Klärung angesagt. 

  • Was ist wichtig?
  • Was darf gehen? Welche Themen entlasse ich aus meinem Leben?
  • Das Alte würdigen.
  • Das Neue begrüßen und integrieren.

Und so wird im Laufe der Zeit und Entwicklung immer deutlicher, wo dein Weg hingeht.
Meine Kunden bestätigen mir immer wieder, wie klärend diese Prozesse sind. 
Und ich darf die Begleitung genießen mit der Entwicklung, die sich zeigt. Immer mehr Potenzial der Menschen als Diamanten erstrahlen zu lassen. 

Und jetzt?


Wenn es dir auch so geht, dass du merkst, da ist noch mehr, dann:


  • Ruf an für ein Klärungsgespräch.
  • Lass dir deine Möglichkeiten aufzeigen.
  • Entscheide dich.

Ausblick 


Nimm jetzt deinen Mut in die Hand und deine Entwicklung für dieses Jahr. Warum sollen nur Unternehmen eine Planung für die Entwicklung machen?
Wir alle brauchen eine Perspektive, die uns voranbringt.

Melde dich und entfalte dein Potenzial!

Ich freu mich auf deinen Anruf und unser Gespräch,



Karen



                                     © Karen Seelmann-Eggebert